Andacht aus dem Gemeindebrief - Ev.-luth. Kirchengemeinde Wiesens und Brockzetel

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Andacht aus dem Gemeindebrief

Aktuelles
An(ge)dacht aus dem Gemeindebrief 12/21 bis 01/22

Hallo liebe(r) Leser(in),
manche glauben, dieses Weihnachtsfest „stehe unter keinem guten Stern“, die Coronapandemie hat uns immer noch voll im Griff und ein Ende ist nicht absehbar. Wenn etwas „unter keinem guten Stern steht“, dann sieht es düster aus. Normalerweise steht der Stern für Licht, nicht für Dunkelheit, er steht für Glück und nicht für Unglück, er steht für etwas, das gelingt und eben nicht misslingt.
Diese Redewendung, dass etwas „unter einem guten Stern steht“, hängt sicher auch mit unserer Weihnachtsgeschichte zusammen. Dort ist auch von einem Stern die Rede, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Und die Weisen hatten die Sehnsucht, dort etwas zu finden, was sie sonst nirgendwo anders finden würden, sie wussten, dass das, was sie dort finden, ihr Leben bereichern würde. Sie vermuteten einen besonderen König, der geboren wurde. Der Stern leuchtete heller als alle anderen, daher sind sie ihm gefolgt.
Ich finde, das ist ein tolles Bild, einem Stern zu folgen, der Licht gibt und mir meinen Weg leuchtet, der mir Hoffnung gibt, die ich sonst nirgendwo herbekomme.
Die Weisen hatten sich auf den Weg gemacht und fanden am Ende das Kind in der Krippe – einen Menschen, einen ganz besonderen Menschen, Gottes Sohn. Das hat sie beeindruckt. Gott wird Mensch – Gott kommt als Mensch zu uns Menschen. Und dieser kleine Jesus verändert die Weisen, lässt sie fröhlich werden und sie erkennen, dass das Wichtigste im Leben nicht im „Schlau sein“, im „Macht haben“ oder „Geld haben“ liegt, sondern in diesem Sohn Gottes – Jesus.
Im letzten Jahr hatte ich im Schaukasten ein Bild hängen, auf dem die Weisen aus dem Morgenland zu sehen waren und der eine fragte den anderen: „Was sagt das Navi?“ Und der andere antwortete: „Folge dem Stern!“
Ich bin fest überzeugt, wenn wir diesem Stern folgen, der uns zu Jesus führt, dann es für uns ein Weihnachtsfest, dass doch „unter einem guten Stern steht“ – trotz Corona.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.
 
                                 
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